Stillen ohne Bedenken - Laborcheck auf Schadstoffe nur noch in Ausnahmefällen nötig

Mütter, die stillen, können aufatmen.
Muttermilch ist nicht mehr so stark mit Schadstoffen belastet wie früher. „Die Situation ist wesentlich besser geworden“, sagt Prof. Dr. med. Karl Ernst von Mühlendahl, Kinderarzt und Geschäftsführer der Organisation Kinderumwelt im Interview mit dem Apothekenmagazin #132;Baby&Familie“.

Viele der einstmals in Muttermilch gefundenen toxischen Substanzen würden entweder nicht mehr oder viel weniger eingesetzt. Gut für die Gesundheit des Babys. Denn: „In den heute vorliegenden Konzentrationen in der Muttermilch sind die Substanzen wahrscheinlich ohne nennenswertes Risiko“, so der Experte. Eine
Untersuchung der Muttermilch auf Schadstoffe hält er daher in der
Regel nicht mehr für nötig. Nur in Einzelfällen, etwa bei besonderer
beruflicher Belastung, rät er noch dazu.

Quelle: „Baby&Familie“ 2/2005

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