Werden Frauen schlechter behandelt?

Die taz meint: „Ja“. Und gibt auch einige Gründe an: Frauen schlucken mehr Tabletten, ihre Krankheiten werden oft als psychosomatische Wehwehchen abgetan, und auch bei der Forschung kommen sie zu kurz.

Besonders ernsthafte Erkrankungen werden bei weiblichen Patienten oft zu spät oder falsch diagnostiziert - das beste Beispiel ist der Herzinfarkt. Dessen erste Anzeichen sind bei Frauen oft Wirbelsäulen- und Bauchschmerzen sowie Übelkeit, nicht die bei Männern bekannten Symptome wie Schmerzen in der Brust und im linken Arm. Daher wird der Infarkt oft nicht erkannt, und das hat Folgen:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind unter Frauen die häufigste Todesursache, verbreiteter als der gefürchtete Brustkrebs.

Den ganzen Artikel gibt es “hier”:http://www.taz.de/pt/2005/08/18/a0169.nf/text

Weitere Informationen hat auch das Bundesfamilienministerium in der Broschüre “Frauen Leben Gesundheit”:http://www.bkfrauengesundheit.de/pdf/FGB.pdf zusammengefasst.

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