Wie funktionieren eigentlich Placebos?
Genau so gut wie echte Schmerzmittel, fanden Forscher aus Amerika jetzt heraus. Denn:
Der Glaube und die Erwartung, ein schmerzlinderndes Mittel zu bekommen, animiert das Gehirn zur Produktion körpereigener Schmerzmittel, so genannter Endorphine. Diese setzen die Schmerzempfindlichkeit herab - auch dann, wenn gar kein zusätzlicher Wirkstoff verabreicht wird.
Dabei werden von den Scheinmedikamenten genau die Hirnregionen aktiviert, auf die auch die echten Wirkstoffe zielen. Das konnten die Neuro-Wissenschaftler jetzt mit Hilfe von Gehirnscans nachweisen.
Die armen Probanden bekamen übrigens eine Salzlösung in den Kiefermuskel gespritzt….
Gefunden bei “SPON(Spiegel Online)”:http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,371110,00.html.


26. August 2005 um 00:34
Das müsste ja eigentlich den babylonischen Turm der gesamten Schulmedizin zum Einstürzen bringen - wenn’s denn einer ernst nehmen würde … Da wird man dann ja auch nicht mehr sagen können: Homöopathie Humbug, “höchstens” Plazebo-Effekt (mit despektierlich herabgezogenen Mundwinkeln) …
26. August 2005 um 12:08
Genau
Das ist ja das Dumme an der Wissenschaft - und an der Naturheilkunde.
Wenn ich aufgedreht bin, oder mich verletzt habe nehme ich die _Rescue Tropfen_ aus der “Bach-Blütentherapie”:http://de.wikipedia.org/wiki/Bachblüten. Und manchmal denke ich: _ok, jetzt fühle ich mich besser, aber lag das wirklich an den Tropfen? Oder war es einfach dieses Innehalten oder die Aussicht auf Heilung?_ Ich weiß es nicht. Und viele andere auch nicht. Und eigentlich sollte es auch völlig egal, sein. Denn die Hauptsache ist doch, dass es hilft.
Sag’ das mal jemand den Krankenkassen!