Zum strahlenden Hirschen

Dank frühkindlicher Prägung in Form eines “berühmten Zeichentrickfilmes”:http://disney.go.com/disneyvideos/animatedfilms/bambi/home.html bin ich nie zum Fan von Wildgerichten geworden. Und vielleicht bekommt mir das ganz gut: In Bayern wird heute noch vor Rehrücken und Wildschweinbraten gewarnt – aufgrund eines Ereignisses, das ähnlich lange zurückliegt wie meine Leidenschaft für Bambi und Klopfer: Tschernobyl.

Denn auch noch 19 Jahre nach der Atomkatastrophe sind Wildtiere und Pilze in Bayern radioaktiv belastet, wie das Bundesamt für Strahlenschutz herausfand. Besonders vom Verzehr von Wildschweingerichten wird abgeraten; bei Rehfleisch liege die Strahlung dagegen knapp über dem Grenzwert, bei dem von Rothirschen sogar oft darunter.

Der Grund für die Belastung liegt in der Erde: In der hat sich nach den radioaktiven Niederschlägen Cäsium abgelagert, das nun von Pilzen und anderen Pflanzen aufgenommen wird und so über die Nahrungskette in die Wildtiere gelangt.

Ausführliche Informationen gibt es beim “stern”:http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:19-Jahre-Tschernobyl-Deutsche-Wildschweine/544717.html.

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