Thema eCard: Verschwörungstheorien à la eCard?

Philipp Graetzel schreibt in seinem Weblog Hauptstadtgeflüster:

Misstrauen überall. Wer nach der tieferen Ursache sucht, warum die Verbände in der Betreibergesellschaft für die eCard, Gematik, ihre Positionen nicht auf Linie gebracht haben, landet schnell auf der Psychologencouch. Könnte die Kasse XY nicht heimlich mit ein paar Drähten am VPN rumfummeln, um Datenprofile zu erstellen, die sie den Ärzten dann im Regressfall um die Ohren haut? Könnten Verschreibungsdaten einzelner Ärzte nicht von Apothekenrechennzentren an die Pharmaindustrie verkauft werden, die dann die Praxen mit gezielten Marketingmaßnahmen unterwandert? Könnten umgekehrt nicht die Ärzte den sicheren Einwahlknoten ins Netz nutzen, um Kontrolle über die Versorgungsprozesse zu erlangen? Könnte sich die KBV zum Herrscher der “Tunnel” aufschwingen und alle anderen nach ihrer IT-Pfeife tanzen zu lassen?

Das sind aber alles Theorien, die erstmal in die Wirklichkeit umgesetzt werden müssten. Wie das gehen soll, erklärt keiner. Es werden aber jeder Partei fleißig böse Absichten und mangelnde Sorgfalt unterstellt.
Philipp wünscht sich erstmal mehr Vertrauen:

Es fehlt einfach jegliches Vertrauen in einander, und weil das so ist, werden überall Verschwörungen gesehen, und am meisten an den Stellen, die technisch schwer zu verstehen sind. Da ist es nämlich am schwierigsten, eine Verschwörungstheorie zu widerlegen…

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