Schnuller mindern Risiko des plötzlichen Kindstods
Schnuller scheinen einer US-Studie zufolge die Gefahr des plötzlichen Kindstods drastisch zu verringern. Babys, die mit Schnuller schlafen, haben demnach ein um 90 Prozent niedrigeres Risiko. Dies berichten De-Kun Li und Kollegen vom kalifornischen Versicherungsunternehmen Kaiser Permanente im “British Medical Journal”.
Focus Online fasst die Studie ganz gut zusammen:
bq. Der Schnuller kann zum Lebensretter werden. Denn mit dem Gumminuckel im Mund sinkt das Risiko, dass ein Kind nachts plötzlich zu atmen aufhört, um 90 Prozent. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler aus dem kalifornischen Oakland, die das tragische Phänomen „plötzlicher Kindstod“ im Auftrag eines Versicherungsunternehmens untersuchten.
bq. Die Wissenschafter verglichen 185 Fälle von plötzlichem Kindtod mit der Entwicklung von 312 gesunden Kindern. Die bekannten Risikofaktoren berücksichtigten sie bei der Beurteilung. Am meisten profitierten Kinder vom Schnuller, die in „ungünstiger Umgebung“ aufwuchsen, also zum Beispiel in einem Haushalt lebten, in denen beide Eltern rauchten.
Links:
* “Abstract im BMJ”:http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/abstract/bmj.38671.640475.55v1
* “Meldung bei Focus Online”:http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=22415

