Nasenspülen gegen Erkältungen

 Mb3 Media 1 560 4 1 7 77169 12“WER TÄGLICH SEINE NASE SPÜLT, FÜHLT SICH BESSER.” mahnt Professor Schmidt auf seiner Website www.nasespuelen.de – der Professor hat Recht und ich wusste es. Aber ich habe geschlampt, nicht dran gedacht, mir ging’s ja gut. Unbeachtet und traurig hing meine Nasenspülkanne an der Badezimmerwand. Und jetzt das: Erkältung, Stockschnupfen. Ich rieche und schmecke nichts mehr. Ein saublöder Zustand, der einen noch dazu unsicher und misstrauisch werden lässt: Hole ich eine Tüte Milch aus dem Kühlschrank, beschleicht mich plötzlich der Verdacht, sie könne sauer sein. Ich habe aber keinerlei Möglichkeit, das zu überprüfen. Schmiere ich mir Creme ins Gesicht fällt mir ein, dass die ja auch ranzig sein könnte. Nicht dass der Tiegel schon jahrelang bei mir herumsteht, es ist einfach ungewohnt, wenn einem beim Eincremen kein Duft in die Nase steigt. Aber ich will nicht nur jammern, so ein Stockschnupfen hat auch sein Gutes: Baby wickeln, Müll runtertragen, neben ungewaschenen Menschen in der U-Bahn sitzen – alles kein Problem für mich zur Zeit.

Also, ich hätte mir regelmäßig die Nase spülen sollen. Pofessor Schmidt gibt auf seiner Website einen ausführlichen Überblick, nicht nur über die zahlreichen Segnungen des Nasespülens sondern auch über Geschichte, Anwendung und Forschung. Ach ja – und er verkauft das von ihm entwickelte “Prof. Schmidt’s® Nasenspülset Jala-Neti”. Nasenspülvorrichtungen gibt es zum Beispiel auch von Emser und, für Leute, die sogar dann auf Ästhetik Wert legen, wenn ihnen Salzwasser und grün-gelber Schleim aus der Naseläuft, bei Manufactum

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