Models um 23 Prozent leichter als “Normalfrauen”

Unterernährte Models sollen nicht mehr für Foto- und Werbeaufnahmen gebucht werden, fordert die stellvertretende Generaldirektorin des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger in Österreich, Beate Hartinger. Vor 30 Jahren hätten Fotomodelle etwa acht Prozent weniger gewogen als “die durchschnittliche Frau”, heute würden Models 23 Prozent weniger auf die Waage bringen als “Normalfrauen”.

Als Beispiel führte Hartinger die umstrittene Unterhaltungsshow von Top-Model Heidi Klum, “Germany’s Next Top Model” an, aber auch Werbung mit “makellos schlanken” Modellen. “Klar ist, dass wir in einer Welt, in der tausend Mal pro Tag die Werbebotschaft von ‘perfekt abgemagerten’ Körpern wahrgenommen wird, einer ständigen Gehirnwäsche unterliegen”, sagte Dr. Brigitte Schigl, Klinische- und Gesundheitspsychologin aus Krems. Medien seien dabei höchst ambivalent - entsetzten Berichten über Essstörungen stünden Fotos von untergewichtigen Frauen auf den Modeseiten gegenüber. “Die österreichischen Lifestylemagazine müssen umdenken und in erster Linie normalgewichtige Models buchen”, forderte Hartinger. Mehr

(Quelle: diestandard.at)

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