Mehrheit für rauchfreie Gaststätten

 Uploads Pics Rauchen 01In Italien, Spanien, Irland, England, Schottland und den skandinavischen Ländern ist es bereits so weit: Es herrscht absolutes Rauchverbot in Restaurants, Bars und Kneipen.
Auch in Deutschland befürwortet die Mehrheit der Bevölkerung ein Rauchverbot. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Repräsentativbefragung vom Februar 2006, die im Auftrag des Deutschen Krebsforschungszentrums von der Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg durchgeführt wurde. Befragt wurden über 2.000 in Deutschland lebende Männer und Frauen ab einem Alter von 16 Jahren.

Über 80 Prozent der Nie-Raucher und über 70 Prozent der Ex-Raucher sowie immerhin 25 Prozent der aktiven Raucher sprechen sich in Deutschland für komplett rauchfreie Gaststätten aus. Insgesamt sind dies 60 Prozent der Bevölkerung.

Über eine Beeinträchtigung ihres Wohlbefindens durch Tabakrauch in Gaststätten klagen 84 Prozent der Nichtraucher und immerhin 35 Prozent der Raucher. Deshalb sind auch keine Umsatzeinbußen zu erwarten, wenn Deutschland den Beispielen anderer europäischer Länder folgen und rauchfreie Gaststätten ermöglichen würde.

Die Publikation “Rauchfreie Gaststätten - mehrheitliche Zustimmung der deutschen Bevölkerung” wurde von Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums erstellt. Sie ist als PDF-Datei erhältlich unter www.tabakkontrolle.de.

(Quelle: journalmed.de)
Informationen zu Tabakkonsum und Nichtraucherschutz:

www.klasse2000.de
Verein Programm Klasse 2000 e.V. zur Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung in der Grundschule

www.nichtraucherschutz.de
Informationen und Kampagnen zum Nichtraucherschutz von der Nichtraucherinitiative Deutschland e.V.

http://tobacco.who.int/
Weltweite Hintergrundinformationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

www.dhs.de
Die deutsche Hauptstelle gegen Suchtgefahren (DHS)

6 Antworten zu “Mehrheit für rauchfreie Gaststätten”

  1. Thomas Kochler sagt:

    ich frage mich, warum das mal wieder per Gesetz geregelt werden muss?
    lasst die Restaurants doch selbst entscheiden, Raucherbereiche einzurichten oder rauchfrei anzubieten.

    Über den Erfolg entscheiden dann die Besucher, ganz einfach.

  2. Helge sagt:

    Dann wundert es einen ja wirklich, warum nicht endlich auch bei uns eine Änderung möglich ist. Immer wartet man in Deutschland erst auf den Zwang durch den Gesetzgeber! Was man im einzelnen an arroganter Reaktion selbst in guten Speiselokalen erlebt, wenn man mal nach einem rauchfreien Platz nur fragt, ist zum Haareraufen …

  3. Mike812 sagt:

    Hallo,

    unter dem folgenden Link kann eine Petition zum Nichtraucherschutz mitgezeichnet werden: http://itc.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=88

    Gruß

    Mike

  4. 00de Forum sagt:

    Politiker diskutieren Rauchverbot in Deutschland…

    Weil mittlerweile in etlichen europäischen Ländern umfassende Rauchverbote gelten, werden entsprechende Forderungen auch in Deutschland immer lauter. Ärzte, Krankenkassen und inzwischen auch einige Po……

  5. Daniel Rottschalk sagt:

    Begleiten Sie uns auf dem Weg zur rauchfreien Gesellschaft

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ist es nicht widersprüchlich, dass in einem der modernsten Länder der Welt selbst in großen Städten bestenfalls eine handvoll rauchfreier Restaurants und Cafes existieren, dass an Arbeitsplätzen noch ungeniert in Gegenwart von Nichtrauchern geraucht wird und, dass Deutschland die weltweit höchste Dichte von Zigarettenautomaten aufweist?

    Dabei gelten wir doch als Vorreiter in den Bereichen Umwelt, Technik und Nachhaltigkeit. Wir gehören zur Weltspitze bei Wind-, Sonnen- und anderen erneuerbaren Energien. Versprechungen aus Politik und Gaststättenverbänden zum Trotz, ist die Bundesrepublik heute noch immer ein Entwicklungsland in Punkto Nichtraucherschutz. Dieser Zustand ist nicht länger mit dem Bild einer ansonsten fortschrittlichen und umweltbewussten Gesellschaft zu vereinbaren.

    Pro Rauchfrei ist der einzige landesweit tätige Lobbyverein für Nichtraucher in Deutschland. Unser Ziel ist, dass Nichtraucher wieder ohne Tabakqualm an ihrer Arbeit und am öffentlichen Leben teilnehmen können. Nur Engagement und kluge Köpfe können wirklich etwas bewegen. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme und Ihrer Meinung. Nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf und begleiten Sie uns auf dem Weg zur rauchfreien Gesellschaft.

    Mit freundlichen Grüssen,

    Daniel Rottschalk, BA
    Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
    Pro Rauchfrei e.V.

    ————–

    Warum Rauchfrei?

    Alleine in Deutschland sterben nach Angaben der Bundesregierung jedes Jahr 140.000 Bürger an den Folgen des freiwilligen Tabakkonsums. Das ist aber noch nicht alles.

    Forscher und Mediziner wissen seit dreißig Jahren: Auch Passivrauchen ist ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg schätzt die Zahl der Passivrauchopfer auf mindestens 3.300 im Jahr.

    Unter der Einflussnahme der Tabak- und Werbeindustrie haben sich unsere Politiker bislang weder zu einem Verbot für Tabakwerbung noch zu einem weit reichenden Rauchverbot in der Öffentlichkeit durchringen können.

    Helfen Sie unsere Gesundheit und die unserer Kinder vor dieser Epidemie zu bewahren! Nicht zuletzt erweisen Sie damit auch den Rauchern einen Dienst, die immer auch Gefangene ihrer eigenen Sucht sind. Die meisten hören leider erst dann damit auf, wenn es schon zu spät ist: Nach der Diagnose verheerender, lebensverkürzender Krankheiten

  6. Luise sagt:

    Ich find es gut, dass genug Leute für den Nichtraucherschutz sind. Warum sollten die Nichtraucher auch gezwungen werden Rauch einzuatmen oder zu Hause zu bleiben. Raucher können doch auch raus gehen. Sobald sie sich erst einmal daran gewöhnt haben, ist die Aufregung vorbei. Sieht man doch in anderen Ländern wie den USA, Italien etc…

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