Platzeck geht: Gesundheit geht vor, auch in der Politik.
Respekt: Das war sicher nicht leicht für Matthias Platzeck, heute seinen Rücktritt zu erklären:
Ich bedaure zutiefst, dass ich übertragener Verantwortung nicht weiter gerecht werden kann. Ich habe meine Kräfte im November, das muss ich heute rückblickend einräumen, überschätzt. Ich gehöre allerdings auch zu den Menschen, die etwas ganz oder gar nicht machen.
Es ist also eine konsequente Entscheidung. Mit 52 Jahren möchte man schließlich noch ein paar Jahre leben.
Er lege sein Amt auf dringenden ärztlichen Rat nieder, sagte der SPD-Politiker zur Begründung. Platzeck hatte vor knapp zwei Wochen einen Hörsturz erlitten und musste mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden. “Ich bitte die Mitglieder meiner Partei, sich eng um Kurt Beck zu scharen”, so Platzeck.
Mal sehen, wie lange er durchhält. Horst Seehofer wollte eigentlich auch nicht mehr in die Politik, nachdem er 2002 eine lebensgefährliche Herzerkrankung überstanden hatte.
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