Rowling und der Fluch der mageren Models

 Medienpaedagogik Bilder 5-3 Model1 HIch gestehe: ich habe noch keine einzige Zeile “Harry Potter” gelesen. Interessiert mich nicht die Bohne. Aber was die Autorin Joanne K. Rowling auf ihrer Website über perverse Schönheitsideale und die Gefahr für Frauen und junge Mädchen schreibt, gefällt mir sehr gut. Bravo!

Mit einer wahren Schimpfkanonade hat Joanne K. Rowling, Schöpferin der “Harry Potter”-Romane, ihrem Unmut über magere Models Luft gemacht. Die spindeldürren Mädels würden verwahrlost wirken und wie “hirnlose, von sich selbst besessene, ausgemergelte Klone”, wetterte Rowling auf ihrer Internet-Website. Die “einzige Aufgabe” der dünnen Damen bestehe offenbar darin, “den Handel mit überteuerten Handtaschen und Hunden in Rattengröße zu fördern”. Der Gefühlsausbruch der Bestsellerautorin hat einen handfesten Grund: Die 40jährige hat Angst, daß ihre Töchter Mackenzie Jean (15 Monate) und die zwölfjährige Jessica eines Tages vom Magertrend der Modebranche beeinflußt werden und Schaden nehmen. “Mir ist lieber, sie sind unabhängig, idealistisch, freundlich, meinungsstark, lustig – tausend Dinge, die
wichtiger sind als ,dünn’”.
Frau Rowling hat noch eine Menge mehr zu sagen. Lesenswert!

(Quelle: Berliner Morgenpost)

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