Ein Kuß gegen Heuschnupfen
Das habe ich eben im Ärzteblatt gelesen:
bq. Zur Zeit ist Hochsaison für Heuschnupfen: Die Nase läuft, die Augen tränen, die Luft bleibt weg. Diesen Menschen kann geholfen werden, und zwar auf sehr angenehme Weise: Ein 30 Minuten langer, leidenschaftlicher Kuß, und schon geht es Heuschnupfen-Patienten besser.
bq. Japanische Forscher vom Satou Hospital hätten gezeigt, daß durch den Kuß die Produktion von Allergen-Antikörpern und damit Botenstoffen wie Histamin reduziert wird, berichtet die britische Agentur Ananova. 24 Männer und Frauen, allesamt Heuschnupfen-Patienten, haben 30 Minuten lang zu sanfter Musik ihre Partner geküßt.
bq. Hinterher wurde ihnen Blut abgenommen - und siehe da, es gab einen signifikanten Abfall an Antikörpern. Bei einem zweiten Experiment durfte nicht geküßt, sondern nur geschmust werden - das aber hatte keinen Effekt. Es kommt also auf den Kuß an. Der funktioniert offenbar auch bei Patienten mit atopischer Dermatitis. (ug)
Ich habe es aus der “Ärztezeitung”:http://www2.aerztezeitung.de/docs/2006/05/09/084a0202.asp?cat=/medizin/allergien.
Die haben es bei “Ananova”:http://www.ananova.com/news/story/sm_1830316.html?menu=news.scienceanddiscovery gefunden.


9. May 2006 um 13:28
Da habe ich ja wirklich eine Möglichkeit verpasst, als meine Partnerin und ich am Wochenende unsere Jubiläums-Kurzreise an die Ostsee gemacht haben; 30 Minuten waren es jedenfalls nie. Zum Glück hat ihr das Meer sowieso gut getan, aber ohne Medikamente ging es auch nicht …
Im Ernst: Da mag ja etwas Richtiges dran sein, allein schon durch die Ausschüttung der “Glückshormone”; aber ich denke, man darf es auch nicht überbewerten …
30. May 2007 um 19:45
die wissenschaft produziert eine unmenge an studien, die die welt nicht braucht. ich denke das ist eine davon. was soll sie welt nun mit dieser information anfangen? nur noch küssend durch die gegend laufen? das wäre zwar schön, wird sich aber wohl nicht durchsetzen.
mfg
martin