Adventskalender Tipp 8: Sauna
Ein Gang in die Sauna ist eine prima Möglichkeit, um sich abzuhärten. Denn zum einen lernt der Körper, sich auf unterschiedliche Temperaturen besser und schneller einzustellen. Dadurch ist er gerade im Winter bestens auf den ständigen Wechsel zwischen warmer Wohnungsluft und kalter Außenluft vorbereitet. Zum anderen wird beim Saunieren die Schleimhaut der Atemwege befeuchtet und dadurch der Schutz vor Viren erhöht. Der spürbare Effekt: Das Durchatmen fällt leichter.
Weitere Informationen gibt’s beim Deutschen Saunabund e.V.
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Genauso wichtig wie das Erhitzen in der Sauna ist die Abkühlung danach. Denn der positive Effekt für das Immunsystem und die Durchblutung kommt erst durch den Wechsel von Hitze und Kälte zustande. Deshalb sollte man nach dem Saunagang zuerst kurz an die frische Luft gehen. Dadurch werden die Atemwege abgekühlt und die Bronchien belüftet. Die anschließende kalte Dusche verengt die durch die Wärme ausgedehnten Gefäße wieder. Wer mag, der kann auch noch ins Tauchbecken steigen - dadurch wird das Gefäßtraining zusätzlich verstärkt. Für Blutdruck- und Infarktpatienten ist das Tauchbecken allerdings absolut Tabu. Lieber nur Arme, Beine und das Gesicht separat kalt abduschen.
Für alle gilt: Hitze- und Kältereize sollten immer als angenehm empfunden werden. Und: Die anschließende Ruhepause sollte mindestens genauso lange sein, wie der vorherige Saunagang. Grundsätzlich sollte man sich Zeit nehmen. Rund zwei Stunden sollten eingeplant werden – nur so wird der Saunabesuch auch zum erholsamen Erlebnis, was die gesundheitsfördernde Wirkung noch verstärkt. In dieser Zeit bitte nicht mehr als drei Saunagänge durchführen.
Übrigens: Auch Saunamuffel können den positiven Effekt des Wechsels zwischen Wärme- und Kältereiz nutzen. Auch ganz gut wirken nämlich heiß-kalte Wechselduschen. Und die kann man auch zu Hause im Badezimmer durchführen.
Quelle: hr-online

