Unhappy Meals

Kunden lieben Produkte, die ihnen Gesundheit, Fitness und die Traumfigur versprechen. Die Bemühungen der Industrie in Sachen Food-Design und vor allem Marketing belohnen sie mit großzügigem Griff ins Kühlregal: Jedes Jahr geben die Deutschen 130 Milliarden € für Lebensmittel aus

In der New York Times steht ein toller Artikel zum Thema Ernährung und was man so für gesund hält von Michael Pollan. Habe ich bei Plazeboalarm gefunden.

Einerseits fasst er kurz zusammen, für welche allgemein anerkannten Ratschläge inzwischen die wissenschaftlichen Belege ausgehen (z.B. fettarme Ernährung schütze vor Brustkrebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen etc.).

Andererseits gibt er einen einfachen Hinweis, um beim Essen-Einkaufen nicht den Verstand bzw. den Überblick zu verlieren.

Sein Tipp für den nächste Einkauf im Supermarkt lautet:

“Wer sich Gedanken um seine Gesundheit macht, sollte Nahrungsmittel mit Gesundheitsslogans im Regal stehen lassen. Warum? Weil Nahrungsmittel/Lebensmittel mit Gesundheitsslogans ein gutes Anzeichen dafür sind, dass es sich nicht wirklich um ein Nahrungsmittel/Lebensmittel handelt.”

Dazu muss man wissen, was er vorher beschreibt:

“Es gab einmal eine Zeit, da waren Nahrungsmittel/Lebensmittel, alles, was man essen konnte. Heute gibt es aber auch noch eine ganze Menge Nahrungsmittel-ähnlicher Substanzen im Supermarkt zu kaufen.”

Absolut lesenswert!

Quelle: NYT, Plazeboalarm

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