Verhütung durch Duschen: Englische Schüler brauchen Nachhilfe zum Thema Sex

Aufklärung gehört auch in England zum Lehrplan der Schulen. Scheint aber nicht richtig viel zu nützen.

Eine Umfrage der Family Planning Association (FPA) mit 495 Teilnehmern hat das Wissen der Engländer in Sachen Familienplanung und Sexualität untersucht. Dabei, so BBC-online, offenbarten sich eklatante Wissenslücken.

Beispielsweise kannte nur die Hälfte der Befragten die fruchtbarsten Tage im Menstruationszyklus. 89 Prozent wussten nicht, dass Spermien im Körper von Frauen bis zu sieben Tage überleben können. Und immerhin ein Drittel war der Meinung, Sport, Duschen oder Wasserlassen nach dem Geschlechtsverkehr schütze vor ungewollten Schwangerschaften.

Auch eine Untersuchung der Universität von Coventry förderte Bedenkliches zutage: Jeder Vierte der befragten 3.800 Jugendlichen zwischen 13 und 16 war sexuell aktiv. Dabei verzichtete annähernd die Hälfte davon komplett auf Verhütungsmaßnahmen.

Zwar ist Sexualaufklärung auch in den Lehrplänen englischer Schulen enthalten, doch es fehlen konkrete Vorgaben bezüglich der Inhalte. Kritischen Stimmen zufolge wird der Unterricht dadurch oft allzu biologielastig.

Quelle: Ärztliche Praxis

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3 Antworten zu “Verhütung durch Duschen: Englische Schüler brauchen Nachhilfe zum Thema Sex”

  1. fettisch sagt:

    das liegt daran, dass diese Jugendlichen ihre ersten sexuellen Erfahrungen im Cyberspace machen…

  2. Dorothee sagt:

    Kann sein. Wenn’s nur beim Cybersex bliebe, würde wenigstens niemand schwanger oder infiziert.

    Wo man hinschaut berichten die Medien überall dauernd über Sex, gerne auch in seinen außergewöhnlichen Formen. Dabei geht’s aber größtenteils um reine Sensationsgier und nicht um Information. So können Jugendliche vielleicht erklären, was Sadomasochismus ist oder wie es in einem Swingerclub zugeht, aber eben nicht, wie man eine ungewollte Schwangerschaft verhindert oder sich vor Geschlechtskrankheiten schützt.

  3. Trauringe Köln sagt:

    Tja es mangelt eben an der Aufklärung vom Staat oder den Eltern. Alle haben leider noch das Gedankengut “sex ist schlecht” der Kirche im Hirn installiert. Daher grämen sich viele davor Aufklärung zu leisten, wird Zeit das die Kirche bedeutungslos wird.

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