Alkoholmissbrauch von Jugendlichen heißt jetzt Flatrate - Berliner Schüler tot

 Panorama Artikel 917 107810 Image Fmabspic 0 0-1175177120In der Nacht auf Donnerstag ist ein 16-jähriger Schüler, der vor fünf Wochen nach einem Alkoholexzess ins Koma gefallen war, gestorben. Der Junge war Ende Februar in einer Bar im Stadtteil Charlottenburg zusammengebrochen. Bekannte hatten ihn wiederbelebt, nachdem er fast an seinem Erbrochenen erstickt war. Die Feuerwehr brachte ihn auf die Intensivstation. Dort erlag er jetzt den Folgen eines Kreislaufstillstandes. Die Berliner Polizei ermittelt, ob der Wirt oder andere Besucher der Bar für den Tod des Gymnasiasten mit verantwortlich sind, weil sie ihn nicht von Trinken abgehalten haben.
Der Fall löste eine Debatte aus, ob Alkohol erst ab 18 Jahren erlaubt sein soll. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD) forerte, die Einhaltung der geltenden Gesetze strenger zu kontrollieren und Jugendliche besser über diese aufzuklären. Bayern und Berlin prüfen zusätzlich ein Verbot von Flatrate-Partys, bei denen Gäste für einen Pauschalpreis unbegrenzt trinken können. Vergangenes Wochenende war in Berlin erneut eine 15-Jährige mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat eine Seite zum Thema Alkohol für Jugendliche ins Netz gestellt.

Über Drogen im Allgemeinen informiert drugcom.de.

Informationen, Adressen und Literaturtipps für Eltern gibt’s im – übrigens auch sonst empfehlenswerten – Familienhandbuch

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Bild: Süddeutsche Zeitung

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2 Antworten zu “Alkoholmissbrauch von Jugendlichen heißt jetzt Flatrate - Berliner Schüler tot”

  1. herby sagt:

    So verdienstvoll auch die Aktivitäten der Politik und verschiedener Organisationen auch sind, wirklich gefragt ist bürgerliches Engagement. Man sollte alle Kneipen meiden, die Flatrates anbieten und dies sind nicht nur Jugendlokale. Man sollte nicht wegsehen, wenn Kinder und Jugendliche z.B. auch in der Schule Alkohol komsumieren und man sollte selbst überlegen, ob man in Bezug auf Alkoholkomsum immer ein Vorbild ist.

  2. Corporate Blogs: Nur wer selber brennt, kann andere anstecken at Heiligenberg-Blog sagt:

    [...] Ich sehe regelmäßig einige Blogs durch, um neue Anregungen zu finden. Das Gute dabei ist, dass die behandelten Themen auch lange nach ihrem Erscheinen über Suchmaschinen gefunden werden können. Das hat man bei Zeitungen und Magazinen nicht. In deren Archiven kann man oft nur gegen Zahlung von zusätzlichen Gebühren die länger zurückliegenden Artikel abrufen. Im Gesundheitsblog fand ich heute eine neue Definition der Flatrate: Alkoholmissbrauch heißt jetzt Flatrate – Berliner Schüler tot Verglichen mit den USA oder Frankreich ist Deutschland auf dem Gebiet der Nutzung von Blogs für die Zwecke des Marketings noch immer ein Entwicklungsland. Man hat fast den Eindruck, dass die renommierten Blogger der Frühzeit noch immer schamhaft erröten oder in Rechtfertigungsdruck geraten, wenn sie in den Verdacht kommen, von irgendwem finanziell unterstützt zu werden. Sportler, die sich von irgendwelchen Sponsoren finanzieren lassen, haben ihre diesbezügliche Schamgrenze schon abgebaut. Man sollte sich als Blogger natürlich für keine Marketingzwecke einspannen lassen, hinter deren Zielen man nicht stehen kann. Bei einem von Apple durchgeführten Seminar im Jahr 1983 sagte unser Kursleiter „Nur wer selber brennt, kann andere anstecken“. Diese alte Weisheit gilt auch beim Corporate Bloggen. [...]

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