Schockierende Bilder: HIV-Kampagne der Michael Stich Stiftung

® Michael Stich Stiftung
“Alle Bilder zum Klicken beim Stern”:http://stern.de/politik/panorama/:Stich-Stiftung-Schock-Plakate-Aids/586033.html
Dieses Motiv heißt _Blow Job_. Um zu verstehen, was hier dargestellt ist, muss man aber nicht Englisch können. Um die Nachricht ganz zu verstehen, hilft es allerdings, Deutsch lesen zu können:
bq. Zwischen Leben und Tod liegen nur 0,003 mm Latex.
Dieses Motiv ist Teil einer Anti-Aids-Kampagne der Michael-Stich-Stiftung.
Technorati Tags: aids, Aufklärung, HIV, werbung
Das hätte ich dem eher langweiligen Michael Stich nie zugetraut. Vielleicht bekommt seine Stiftung damit die öffentliche Aufmerksamkeit, die sie verdient. Denn die Aufgaben und Ziele sind lobenswert. Sie hilft Familien mit Kindern, die HIV infiziert sind. Und sie leistet Aufklärungsarbeit. Ich zitiere mal:
bq. Die Angst vor Ausgrenzung durch den Verlust der Anonymität führt viele Familien in die Isolation. Es ist dringend notwendig, diese Isolation aufzubrechen, Vorurteile und Ängste in der Öffentlichkeit abzubauen, um somit die Integration von Menschen mit HIV und AIDS in unserer Gesellschaft zu verbessern.
Betroffene Familien können von der Stiftung unbürokratische Unterstützung erhalten:
bq. Diese Hilfe reicht von der Finanzierung einer Ferienreise zur Regeneration und Verbesserung der Abwehrkräfte, über Weihnachtsgeschenke bis zu dem Schulranzen, oder der Winterbekleidung. Ebenso leisten wir einen wichtigen Beitrag mit der Finanzierung von Arzt- und Schwesternstellen, Kunsttherapeuten und Sozialpädagogen an den Universitätskliniken, um die optimale Betreuung und Versorgung der betroffenen Kinder zu gewährleisten.
Die Print-Anzeigenkampagne und der TV- / Kino-Spot wurden gemeinsam mit Jung von Matt / Alster GmbH und zeitsprung commercial entwickelt.
Mehr Informationen bei der MSS - Michael Stich Stiftung
*[Update]*: Eben bin ich beim Blättern in den News auf die “Diskussion beim Werbeblogger”:http://www.werbeblogger.de/2007/03/30/michael-stich-stiftung-setzt-mit-jvm-auf-angst/ gestoßen. Es geht um die Frage, ob Kampagnen, die auf Angst setzten wirkungsvoll sind.


3. May 2007 um 14:38
Mit verlaub, die Kampagne ist thematisch an den Präventionserfordernissen der Fachleute vorbei und diffamiert z.T. die Opfer. Meist sind es leider die Agenturen, die sich an solchen Themen austoben, um Kreativpreise zu gewinnen.
3. February 2008 um 15:01
[...] > Gemäß den Ausführungen DocDopes brauchen wir uns um die mittel- bis > langfristige Evolution keine Sorgen mehr zu machen (weil die den > Insekten gehört). Da muss ich leider passen, DocDope ist mir kein Begriff (Bildungslücke?) — jedoch würde mich interessieren, ob dieser ominöse Herr auch die mögliche Entwicklung einer sich selbst verbessernden KI mit in seine Überlegungen einbezogen hat. Ohne diese, da stimme ich zu, wird die Zukunft mit Sicherheit den Insekten gehören. [del - was ich schrieb] > Wie gesagt, beim Lesen empfinde ich das als genauso übel wie diesen > Messias-Gedanken. Liest sich für mich wie eine Abänderung des 23. > Psalms. Tut mir leid. Ich kenne diesen Psalm nicht; habe aus Interessegründen das eine oder andere Mal versucht, die Bibel zu lesen, bin aber immer ganz vorne im AT hängen geblieben und am nächsten Morgen gut ausgeschlafen erwacht. > (gestrichen). Wollte gerade was darüber schreiben, das wir letzten > Endes doch nur eigensinnige, die Grenzen auslotende Tiere sind.Und > daß die zu erwartende “Rebellenquote” in der Bevölkerung so ein > starres System wohl irgendwann aushebeln würde. Möglich, aber es würde mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht gelingen, aus Gründen mangelnder Intelligenz und - damit verbunden - mangelnder Voraussicht. > Aber wenn wir schon > bei SF sind Sind wir? Vielleicht leide ich unter einem gewissen Realitätsverlust; aber Cyc, Novamente [...]
16. March 2008 um 15:27
Katja Saalfrank, Markus Kavka, Nova Meier-Henrich, Herbert Knaup und Pascal Hens – 5 Namen die in Deutschland bisher wohl niemand mit dem Thema AIDS in Verbindung gebracht hat. Umso größer dürften deswegen Schock und Überraschung sein, wenn diese 5 ab der nächsten Woche in verschiedenen Fernsehspots bekennen: „Ich habe AIDS“.
http://www.vergissaidsnicht.de
21. June 2008 um 14:51
Die Plakate sind eine Frechheit.Es ist mal wieder typisch.Die meißten Frauen stecken sich mit Aids an weil ihr neuer Partner kein Kondom benutzen will,zeugen damit ein Kind und die werdene Mutter , die darauf baut, das der neue Partner kein Aids hat wird dann als Massenmörder hingestellt.Würden die Männer mehr Schutz leisten würden kaum Frauen infiziert werden.Aber so ist es ja viel einfacher ,wir stellen die Frauen als Schuldige hin:denn wie sagt der Werbeslogen.die Augen des Vaters und HIV von der Mutter,dabei müßte es doch in den meißten Fällen anders herum lauten:”Die Augen der Mutter und das Verschwiegenes Aidsvirus des Vaters.”Und noch eins ist tüpisch,die Frau kann ruhig in gedemütigter pornografischer Haltung gezeigt werden.während der Mann seinen Astralkörper präsentieren kann.
15. April 2010 um 13:31
menschendummheit hat nie ein ende.hiv gehört datzu