Japan: Krankenpflege- und Rettungsroboter machen das!
Zu meinem umfangreichen Vorurteils-Repertoire über Japaner gehört, ihnen eine gewisse Scheu vor körperlicher Nähe zu unterstellen. Vielleicht sind sie deswegen so begeistert von Robotern, die ihnen den unliebsame Kontakt zu anderen abnehmen. Aber natürlich gibt es auch handfeste Gründe, sich mit der Entwicklung solcher Helferlein zu befassen. Auch in Japan sinkt die Geburtenrate und die Alten werden immer älter. Also, wer schleppt die Alten durch die Flure, wenn’s keine kräftigen Jungen mehr gibt? Das erledigt vielleicht demnächst RI-MAN. (Bild oben)
Ist der Job nicht nur schwer, sondern auch noch gefährlich, ist Robokiyu (Bild unten) die richtige Wahl. Er soll Verletzte aus Situationen retten, die für einen menschlichen Retter zu gefährlich wären. Sieht aus wie eine Art Bagger. Ist aber, wenn man den Entwicklern glauben darf, wesentlich sensibler. Was sich auch empfiehlt, wenn man nicht Erde, sondern Verletzte baggert.
Quelle und Bilder: medgadget, Sci Fi Tech
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3. April 2007 um 11:33
Nicht nur die Japaner spinnen…
...in Karlsruhe besitzt ein Altenheim bereits einen Zuwendungsroboter. Nein, das ist kein Aprilscherz, sondern kostensparende Realität: Eine Plüschrobbe von etwa 80 cm Länge, die etwa € 4000,00 gekostet hat. Wenn sich alte Menschen nun einsam fühlen, wenn sie einen Gesprächspartner suchen, wenn sie ganz einfach mal Trost und Zuwendung brauchen, können sie sich vertrauensvoll an diese Plüschrobbe wenden. Sie wird dann mit den Augen wackeln, den Kopf ein wenig schräg legen und irgendwelche Fiep-Laute von sich geben. Heureka – das muss sie sein, die Lösung für sozialverträgliches Altern!
3. April 2007 um 12:27
Das ist traurig… wer möchte sich vorstellen, dass er dereinst irgendwo alt und einsam mit einer animierten Plüschrobbe kuschelt? Zum Heulen!