Dicke Ernährungslügen und ein magerer Aktionsplan
Ein Aktionsplan für gesunde Ernährung…lassen Sie mich mal überlegen… was könnte man denn da als verantwortlicher Minister machen…hmmm…doch, da gibt’s schon einiges, was sinnvoll wäre:
- Der Minister müsste sich zum Beispiel bei seinen Freunden von der Lebensmittelindustrie richtig unbeliebt machen. Indem er ihnen zum Beispiel verbietet, Begriffe wie “gesund”, “natürlich” oder “Spitzenqualität” auf ihre Packungen zu schreiben, wenn in Wirklichkeit überzuckerter, künstlicher, billiger Müll drin ist.
- Oder er könnte mal laut und deutlich sagen, dass Werbung für süße Riegel und bunte Limonaden im Kinderfernsehen nix zu suchen haben.
- Er könnte ein Verbot von Soft-Drink-Automaten an Schulen erlassen.
- Er könnte dafür sorgen, dass Hersteller, die wirklich keine Zusätze in ihre Fertiggerichte packen (Frosta), das Privileg hätten, ein staatlich geschütztes Label “Zusatzstofffrei” zu tragen. Und nicht gegen Konkurrenten antreten müssten, die ungestraft auch “ohne Zusatzstoffe” draufschreiben, obwohl es gar nicht stimmt.
- Er könnte auch veranlassen, dass Verbraucher es mitkriegen, wenn sie gentechnisch veränderte Produkte kaufen.
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Quelle: fr online, Foodwatch, stern, Bild: Foodwatch
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