Gefährliches Billig-Spielzeug aus Fernost

 Presseberichte Blick-140600 ErniesquietscheentchenTeddys, denen die Knopfaugen abgehen, wacklige Tretroller, giftige Quietscheentchen – immer öfter taucht gefährliches Billig-Spielzeug, vor allem aus Fernost, in deutschen Kinderzimmern auf. Im Jahr 2006 wurden 144 Produkte wegen Gesundheits- und Sicherheitsrisiken aus dem Verkehr gezogen – und damit 30 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Auf der Liste der gefährlichen Produkte (herausgegeben vom Europäischen Verbraucherzentrum) rangiert Spielzeug damit erstmals auf Platz eins noch vor den Elektrogeräten.
Holen Sie sich keinen Sondermüll ins Kinderzimmer! Wenn Spielzeug abfärbt, nach Chemie riecht, kein Prüfzeichen trägt (z. B. das GS-Zeichen) oder darauf die Herstelleradresse fehlt, lassen Sie es lieber im Regal liegen. Es lohnt sich, für Qualität ein bisschen tiefer in die Tasche zu greifen. Für Kinder ist es ohnehin besser, wenige, aber dafür gute Spielsachen zu besitzen, als das ganze Zimmer mit Schrott von zweifelhaftem pädagogischem und gesundheitlichem Nutzen vollgestopft zu haben. Beim Europäischen Verbraucherzentrum gibt es eine Broschüre mit wichtigen Informationen zum Spielzeugkauf, die Sie sich als pdf-Datei herunterladen können.

Quelle: Gesundheit und Erziehung für mein Kind, Bild: Göttinger Entenrennen

Eine Antwort zu “Gefährliches Billig-Spielzeug aus Fernost”

  1. Jumpkid sagt:

    Deshalb steht bei meinen Kids auch nur eine Playstation im Kinderzimmer. Nein, Spaß bei Seite! Es war mir bis dato nicht bewußt, dass Spielzeug auf der Liste der gefährlichen Produkte auf Platz ein verweilt. Das stimmt extrem nachdenklich…

Kommentar schreiben