Schlechtere Noten durch zu wenig Schlaf

 Media F050805Anond038523 F050805Anond040498 066Krankeskindschlafen I4Kinder aus einem niedrigeren sozialen Umfeld schlafen schlechter als Mittelschicht-Kinder. Das berichteten amerikanische Wissenschaftler auf einer Schlafforschungskonferenz in Minneapolis (USA). Nach ihrer Meinung könnten sich Schlafdefizite nicht nur negativ auf die Gesundheit, sondern auch negativ auf die schulischen Leistungen der Kinder auswirken.

Für die Studie befragte Sanjeev Kothare von der St. Christopher- Kinderklinik in Philadelphia (USA) die Eltern von 64 Kindern. Ergebnis: Sozial benachteiligte Kinder schliefen demnach schlechter ein, wachten häufiger auf und waren tagsüber müder als Kinder aus Mittelschicht-Familien. Leider verrät die Nachricht aus der Ärztezeitung nicht, woran das liegen könnte. Haben die Kinder mehr Stress, weil die Eltern mehr Sorgen haben? Oder schauen sie zu viel fern? Das wäre doch mal interessant, rauszufinden.

Experten empfehlen generell für Kinder im Vorschulalter elf bis 13 Stunden, für Schulkinder zehn bis elf Stunden Schlaf. Die Kinder sollten zudem immer zur gleichen Uhrzeit aufstehen.

Quelle: Ärztezeitung, Bild: babyundfamilie.de

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Eine Antwort zu “Schlechtere Noten durch zu wenig Schlaf”

  1. michael gombotz sagt:

    Die Schlafphasen:
    Insgesamt gibt es vier Schlafphasen, den sogenannten Schlafzyklus, die sich während der Nacht wiederholen.
    Während des Schlafs durchläuft der Mensch etwa drei bis fünf Schlafzyklen. Jeder Zyklus dauert etwa 90 Minuten. Grob unterteilt sind die Zyklen in:

    1. Die Einschlafphase: Sie dauert in der Regel 5- 20 Minuten.
    Während dieser Phase verlangsamt sich die Herzfrequenz. Man atmet also weniger und der Stoffwechsel verlangsamt sich auch. Die Körpertemperatur sinkt.

    2. Der Leichtschlaf: Jetzt wird die Hirnaktivität langsamer. Dies kann man in langsameren Hirnwellen im Schlaf-EEg beobachten. Diese Phase kann bis zur Hälfte des gesamten Schlafs andauern.

    3. Der Tiefschlaf: Das sind die Stufen drei und vier unseres Schlafs. In diesen Phasen arbeitet unser Gehirn am wenigsten. Es werden keine Stresshormone ausgeschüttet, dafür aber Wachstumshormone gebildet. Die Tiefschlafphasen sind zu Beginn der Nachtruhe am längsten und werden gegen Ende des Schlafs dann immer kürzer (dafür sind dann die Traumphasen länger). Das erklärt, warum man den Schlaf vor Mitternacht am erholsamsten empfindet und gegen Ende der Nachtruhe am intensivsten träumt. Im Tiefschlaf verlangsamt sich der Herzschlag. Jetzt fällt der Blutdruck und die Körpertemperatur sinkt ebenfalls weiter ab.

    4. Der Traumschlaf: In dieser Phase träumt man besonders viel. Wacht jemand in dieser Phase durch das Klingeln des Weckers oder anderen Umständen plötzlich auf, erinnert er sich auch am lebhaftesten an das Geträumte. Die Augen hinter den Augenliedern bewegen sich schnell. Jetzt steigen Blutdruck, Herzfrequenz und Atemtätigkeit, die in dieser Phase auch unregelmäßig sehr unregelmäßig ist. Unser Gehirn arbeitet wieder ähnlich wie im Wachzustand mit höchster Aktivität. Jetzt ist die Muskulatur völlig entspannt.

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