Allergiker in Deckung! Die Beifuß-Ambrosie kommt!
MIt der Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) ist echt nicht zu spaßen. Eigentlich hat sie hier gar nichts zu suchen, sie wurde aus Nordamerika eingeschleppt. Durch ihre hoch aggressiven Pollen kann sie Allergikern gefährlich werden. Bereits ab sechs Pollen pro Kubikmeter Luft reagieren empfindliche Personen allergisch, ab elf Pollen je Kubikmeter wird von einer starken Belastung gesprochen (Vergleich: bei Gräserpollen wird ab 50 Pollen pro Kubikmeter von einer starken Belastung gesprochen). Auch Menschen, die sonst nicht allergisch reagieren, können betroffen sein. In der Landwirtschaft droht die Beifuß-Ambrosie zu einem üblen Unkraut zu werden.
Darauf weist die Biologische Bundesanstalt (BBA) in Braunschweig hin. Die Wissenschaftler haben jetzt ein Aktionsprogramm gegen die Monsterpflanze erarbeitet. Auf ihrer Internetseite kann man die Ambrosie verpetzen und melden, wenn man sie irgendwo entdeckt hat. Ziel ist es, die Verbreitung bundesweit zu kartieren und die Ausbreitung zu verhindern.
Denn die Pflanzen sollten(am besten vor Blühbeginn zwischen Juni und Oktober) mit Handschuhen ausgerissen und vernichtet werden. Grundstückseigentümer können sogar zur Beseitigung von Ambrosia-Pflanzen verpflichtet werden. Wegen ihres großen Allergiepotenzials wird die Pflanze auch in vielen anderen europäischen Ländern beobachtet und bekämpft, so die BBA.
Die oft auf Brachflächen oder an Straßenrändern wachsende Pflanze kann 20 Zentimeter bis 1,50 Meter hoch werden. Wegen ihrer unscheinbaren Blüten wird sie leicht mit dem Gemeinen Beifuß (A. vulgaris) verwechselt. Junge Pflanzen ähneln dem Möhrenkraut. Charakteristisch für die Beifuß-Ambrosie sind die gefiederten Blätter und die abstehend behaarten, oft rötlichen Stängel.
Quelle: Ärztezeitung, Bild: WDR
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22. July 2007 um 11:02
Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Tochter hat starke pollen allergie, das heißt über das ganze Jahr.
wir wollen in Urlaub in Serbien und es gäbe ein kurort gebi. nur der ist im Wald. Jetzt ist meine Frage, ob das meiner Tochter schaden würde. Denn ich habe gelesen das zur Zeit Beifuß in anmarsch ist. Das das aber am Straßen ränder pflanzen sind. Ich kann mir vorstellen das diese Pflanzen auch im Wald giebt. Meine Frage ist sollen wir wald im allgemeinen in dieser Zeit 01.08.07
meiden???
Mit freundlichen Grüßen
Suzanna Heß
17. August 2007 um 12:29
Hallo und schönen guten Tag Frau Suzanna Heß
mit einer generellen Ernährungsumstellung könnte Ihrer Tochter mittelfristig geholfen werden. Wichtig wäre, dass sie ein ganz bestimmtes Ernährungsprogramm über eine gewisse Zeit befolgt. Bei dem einen Menschen geht es schneller und bei dem anderen dauert es etwas länger.
Vielen Menschen konnte mit diesem Ernährungsprogramm schon geholfen werden. Sprechen Sie mich an bzw. tragen Sie sich auf meiner Homepage unter Kontakte ein und ich melde mich bei Ihnen.
Mfg. Karl-Heinz Fiedler
29. January 2008 um 02:35
Ernährungsumstellungen sind immer so eine Sache, denn in der Regel wirken sie nicht sofort. Bei Kindern ist es dann noch schwieriger, diese über einen längeren Zeitraum einzuhalten, zumal nicht mal sicher ist, ob diese Umstellung überhaupt hilft. Aber eine Versuch sollte es in jedem Falle Wert sein.