Oh-oh! Teletubbies für Spracherwerb nicht gut! Oh-oh!
Eine amerikanische PsychologInnengruppe gab dieser Tage Ergbenisse bekannt, wonach Fernsehsendungen für Kleinkinder, wie beispielsweise die Teletubbies, den Spracherwerb nicht sonderlich fördern.
In der Untersuchung wurden 48 Kleinkinder im Alter zwischen 15 und 24 Monaten anhand unterschiedlicher Situationen beobachtet. In der Kommunikation mit Erwachsenen, geleitet durch direkte Ansprache und Interaktion, lernten die jungen Probanden, wie man es von Kindern gewohnt ist, viele neue Wörter. Vor dem Bildschirm und der Fernsehsendung ‚Teletubbies“ jedoch konnten die Kinder kaum neue Wörter auffassen.
Jene Kinder die in Interaktion mit den Erwachsenen standen, konnten anschließend auf in der Kommunikation erwähnte Gegenstände zeigen und sie zum Wort zugehörig identifizieren. Die Kinder die die Gegenstände nur im Fernsehen gesehen hatten, konnten dies nicht.
Wer sein Kind beim Spracherweb unterstützen möchte, muss das nach wie vor ganz klassisch tun, in dem er mit seinem Kind spricht, ihm Dinge zeigt und erklärt und mit ihm Bilderbücher anschaut und bespricht. Die Behauptung, Kindersendungen im Fernsehen förderten die Sprachentwicklung, kann man getrost ins Reich der unverantwortlichen Marketingmärchen verbannen.
Quelle: kindaktuell.at, Bild: WDR

